Roberto Hirche 







» Workshopeindrücke - Improhütte im Schwarzwald (27.-29.04.07):

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    Die Reise in den Schwarzwald begann wie immer mit dem Abendessen und ersten Beschnuppern.
    Von weit, weit her kamen sie, d.h. kam SIE, unsere Frau Müller! Total duchnässt und ... äh ... glücklich ...
    Manuel brach in Begeisterungsstürme aus, als er hörte, dass Steffi eingetroffen war. Dafür warf er dann sogar das Buch und den Rock von sich ... ähh ... moment, nur das Buch!
    Dann die erste Einheit. Mit viel Körperkontakt! So ein Gordischer Knoten löst doch so manche Furcht und Berührungsängste vor dem Gegenüber. :)
    Manuel und Gilles war das aber noch nicht genug. Sie wollte es so richtig wissen. Mit vollem Einsatz und Eleganz ....
    ... rangen sie um die Ehre. Bis heute weiß keiner wer gewonnen hat, denn derweil die beiden sich oben austobten ...
    ... gingen die anderen unten gemäßigteren Dingen nach, wie dem Einläuten eines gemütlichen Abends.
    Na gut, Jens fand es doof, dass die beiden oben spielen konnten, während er "nur" mit den anderen trinken durfte. Aber man sieht es ihm ja fast nicht an. ;)
    War ja auch eine toootal doofe und missmutige Stimmung so ... alles in allem. Kein Spaß, nix zu trinken, kein Knabberzeugs ... wat für´n Leben.
    Am frühen und auch wunderschönen Samstagmorgen, erblickte so manch müdes Auge einen reichhaltig gedeckten Tisch.
    Dieser war liebevoll von Tina und Flo zubereitet worden.
    Natürlich wurde das mit einem glücklichen Lächeln quittiert, selbst von so wilden Kerlen wie Claudius. :)
    Andere hingegen hatten noch ein wenig Schwierigkeiten sich in der realen, unseren, Welt zurecht zu finden.
    Frisch gestärkt ging es dann aber auch gleich in die nächste Einheit: CBZO! Wer mit auf der Hütte war, weiß was es bedeutet ... naja, so ist die Wunschvorstellung ...
    Hier im Bild Jens mit Tina, beim Aushandeln des richtigen Ortes (O!). Noch gab es ein paar Unstimmigkeiten.
    Sowas konnte bei Manuel und Steffi natürlich nicht passieren, ...
    ... denn Unstimmigkeiten regelte Manuel ganz einfach mit seiner unverfälschten Männlichkeit. Steffi konnte da gar nicht anders, als ihn bewundernd anstarren. ;)
    Aber auch Claudius und Marius, das wilde Dreamteam, zeigten, wie man sich über den Ort und die Beziehung (B!) klar werden kann.

    Jens derweil, tauschte die Frauen aus wie ... na, wie das ebenso gewollt war. Wir wollten ja mal mit jeder und jedem ... spielen.

    Böse ist, wer böses denkt ... ;)

    Ja, natürlich nicht zu vergessen, die Zielrichtung (Z!) musste klar gemacht werden. Wo Steffi das bei Manuel so eindrucksvoll vorgeführt bekommen hatte, konnte sie dieses Wissen gleich an Tobias weitergeben.
    Allerdings hatte da Manuel ein Wörtchen mitzureden und zeigte Tobias, was für ein Charakter (C!) er war. Hach ... wie elegant doch die Buchstaben integriert sind ...
    Jetzt konnten und wollten sich Birgit und Nicole nicht mehr zurückhalten. Drauf und los! Manuel blieb da nur noch die Spucke weg.
    Aber danach war ja wieder alles gut. Wir sind uns ja nicht böse. Jedenfalls nicht lange. :)
    Für Anita war die Pause gerade richtig. Sowas, so jung und schon so schnell kaputt zu kriegen ... oder lag es an was anderem? Wer weiß, wer weiß ... :) Interessant war auch die Art zu ruhen. Irgendwie ... äh ... nasenkrümmig, oder nicht? Wahrscheinlich auch nur bei meinem Zinken.
    Steffi nutzte die Pause zum ... ja, zu was denn? Wartete sie wieder auf einen Anruf von ihrem Agenten, wie beim letzten Workshop? (s. Storytelling 2)
    Ja, es muss wohl der Agent gewesen sei. Wer sonst, wenn man(n) und frau so wichtig in die Welt schauen. Gott, sind die cool!
    Claudius konnte über diesen billigen "Waldorf und Statler"-Verschnitt von Steffi, Roberto und Jens nur lachen.
    Flo betrachtete das ganze aus bequemer und sicherer Distanz. Allein der Wolf zu seinen Füssen hätte jeden anderen beunruhigt ... Nicht jedoch Flo!
    Ein Bär von einem Mann,
    den nichts erschrecken kann!
    Auch drinnen war Ruhe eingekehrt. Die Seele baumeln lassen ...
    ... ein Nickerchen machen ...
    ... ja, die ganze Welt gönnte sich erstmal eine Mittagspause. Hach, wie unglaublich romantisch *schmacht*
    Nach der Pause ging es recht locker mit dem Charakterbau weiter. Reinfühlen in den Charakter, jaaa, auch in eine Karotte oder einen Pinguin. Die depressive Karotte versus dem abenteuerlustigen Pinguin. Was bergen diese Charaktere für ein Potenzial!
    Ja, und dann begann sie, die Show! Es wurden Teams gebildet. Drei Recken pro Team. Jedes wollte mit dem Titel "Improstar" nach Hause gehen. Jens ging gleich voll zur Sache.
    Mal männlich, ...
    ... mal ... sensibel (tuntig klingt doch nicht so schön ;) ).
    Wobei Marius anscheinend voll darauf abfuhr!
    Aber auch die anderen legten sich mächtig ins Zeug! Hier Birgit und Gilles beim Armrater.
    Aber immer kam danach die harte und unnachgiebige Bewertung der eingeflogenen Jury. Unbestechlich, emotionslos, gnadenlos hart, so waren sie, unsere Jurymitglieder.
    Für eine ordentliche Punktzahl schmissen sich die Recken durch die Luft und widersetzten sich den Gesetzen der Physik. Einfach irre!
    Die kritischen Blicke der Jury ...
    ... da mussten sie sich wirklich anstrengen. Leistungsdruck pur!
    Aber, wer wagt gewinnt und erhält die volle Punktzahl!
    Nicht nur im Publikum war die Begeisterung groß! Nein, auch bei den Recken, ...
    Und so gewannen schließlich diejenigen, deren Name Programm war: "Die wo gewinnen tun" nannten sie sich (leicht arrogant), aber mit offensichtlichem Recht! :)
    Der Vorsprung war knapp, aber dennoch verdient.
    Es dachte aber nicht jeder so. Na, na, na! So geht das aber nicht Herr von und zu Weber. Oder wollte er hier ein druck-technisches Angebot machen? ;)
    Zu guter Letzt siegten aber dennoch der Spaß am Spiel und die bevorstehende Belohnung in Form eines reichhaltigen Grillmahles.
    Nach dem Grillen wurden dann in anderer Form weiter gespielt.
    Derweil ich mein Glück bei Steffi versuchte. Mit eher geringem Erfolg. Sie ist eben ein Eisblock, rrrgh ...
    Birgit stand allerdings auch nicht wirklich auf Annäherungsversuche. Toll ... nicht nur dass, ...
    Steffi musste sich aufgrund dieser plumpen Anmachen erstmal ein, oder besser zwei, Bierchen genehmigen. Offensichtlich sind Männer nur im Suff erträglich.
    Anderen Vertretern der Gattung Mann, waren diese plumpen Anmachen doch eher peinlich.
    Wie gut, dass man(n) immer auf Nicole bauen kann. Die fand das nämlich gar nicht so schlimm, im Gegenteil!
    Neben diversen Beschäftigungen, gab es einige, die sich der Gummiarts zu wanden.
    Was man(n) eben noch so alles mit den Gummibärchen machen kann.
    Der kommende und leider schon letzte Morgen begann für die einen sehr gemütlich, ...
    ... während andere den harten Kampf der Badnutzung fochten. Ganz klar, wer hier nicht wie ein Fuchs aufpasste, der blieb mit seinem Morgenduft behaftet. :)
    Nach Pflicht, die Kür! Ein Frühstück, wie es in den besten 5-Sterne Hotels nicht besser serviert werden kann!
    Selbst jene, die dringend einer Eierquelle bedürfen, werden hier befriedigt. Ähh, kommen hier auf ihre Kosten ...
    Danach, wie es sich gehört, erfolgte das Reinigen der Zähne. Notfalls auch mit Unterstützung weitere Hände.
    Vorbereitung auf die letzte Einheit. Spielen, spielen, spielen und die CBZO schön beachten! :)
    Das wurden denn auch getan. Im Vorraum, ...
    ... im Schlafzimmer, ...
    ... mit wenig und mit vielen Leuten in der Szene.
    Der eine als Pferd, ...
    ... die andere als heiße Geliebte ...
    Jeder wollte, aber nicht bei jedem gefiel`s ihr ...
    ... wie so einge feststellen mussten. Deshalb ging Daniel auch gleich auf die Kniee!
    Was ihr wiederum offensichtlich gut gefiel, denn sie ließ ihr Haar herab.
    Andere hingegen, wie Tobias, beschäftigten sich eher mit alchemistischen Dingen. Was allerdings zu Furcht und Schrecken führte, wie bei Madame Müll´er zu sehen.
    Inspiriert von soviel explosivem Inhalt der Szenen, sprangen Claudius und Marius herbei und begannen zu ringen.
    Doch, wie schon so manches Mal, die Deutschen stritten sich und der Franzos sprang, im wahrsten Sinne des Wortes, hinein ins Getümmel und riss Marius mit in seine Szene. Wenn das mal keine Dynamik war!
    Angespornt von so viel Energie, rang Marius nun um Anitas Gunst.
    Wie auch Claudius um Manuels rang. Damit beschlossen wir die Szenenarbeit für dieses Wochenende. Ob Claudius Manuels Herz erobert hat? Vielleicht erfahren wir es beim nächsten Workshop, wenn es wieder heißt: "Vorhang auf und eingezählt!"

    So ging denn leider auch dieses Wochenende wieder zu Ende.

    Vielen Dank für Eure begeisterte Teilnahme und Offenheit alles mit zu machen und für die aktive Hilfe beim Einkaufen und Kochen! Diese Hüttenwochenenden werden so langsam zu einer Institution. Auf ein neues dann in bälde! :)

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