h Improvisationstheater in Konstanz - Bilder
 

 Roberto Hirche 







» Improwochenende (27.-29.10..2006) im Schwarzwald:

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    Es war bereits dunkel, aber wird kamen dennoch sicher an.



    Ausgepackt wurde dann erstmal alles, was wir an Vorräten hatten ... viele Süßigkeiten!
    Und ja ... wenn man den Finger vor das Objektiv hält, dann wird das Foto nichts ...
    Die erste Entscheidung: erst Essen oder erst die Einheit?
    Klar, erstmal musste für das leibliche Wohl gesorgt werden!

    Während dessen haben es sich die anderen oben schon mal gemütlich gemacht. Was sagt man dazu ...

    Daniel findet das sehr gut, offensichtlich. :)


    Und so haben wir dann lecker, lecker Quesadillas gemacht.
    Steffi war davon nicht grad begeistert.
    Jeder hat sich dann seinen Teil gedacht. Offensichtlich kam das erste Essen eher ... bescheiden an. Schnief ...
    Die Meinungen gingen nicht weit auseinander ...

    Andere sahen eher die Herausforderung daran.
    Anderen war ihre Meinung direkt am Gesicht ablesbar ...
    Danach hieß es dann erstmal chillen und einen Kaffee trinken.
    Die Kennenlernrunde, jeder erzählte ein wenig von sich.



    Man hörte sich mehr oder weniger gern zu ...
    Aber offensichtlich hatte nicht jeder verstanden, worum es ging. :)



    Diese Runde wurde dann recht bald am großen Tisch weiter geführt.
    Am kommenden Morgen machte sich dann Manuel auf, um ein wenig zu fensterln ...

    Aber er traf nicht seine Herzensdame an. Tja, einfach nochmal versuchen.

    Die Definition von "körperlich anwesend".

    Andere waren noch tief im Land der Träume.

    Sehr tief ...
    Und nicht jeder wollte seine Matratze loslassen ...
    Das schöne an solchen Wochenenden ist ja, dass man seine Mitmenschen auch von sehr unterschiedlichen Seiten kennen lernt.
    Dennoch gab es einige gute Geister, die ein traumhaftes Frühstück zauberten.
    Begeistert, aber ein wenig überfordert, begaben sich alle zum Frühstück.
    Andere kamen zwar zum Frühstückstisch, wurden jedoch immer wieder von ihrer Müdigkeit übermannt oder sagt man hier überfraut?
    Der Begriff "ein zweites Paar Augen" bekommt hier eine neue Bedeutung. :)
    Und dann waren wir auch vollzählig, denn Sue traf am Samstagmorgen ein!
    Es ist eindeutig Herbst gewesen, aber auch zu dieser Jahreszeit ist der Ausblick wunderschön.
    Sehr schön, wirklich egal zu welcher Zeit ...
    Das findet auch Julia.
    Aber nicht nur Julia, auch Manuel war davon hingerissen.
    Manche stehen auf und sind selbst bei den kleinsten Tätigkeiten schon
    voller Energie.
    Die erste Einheit am Samstagmorgen stand voll unter dem Zeichen Vertrauen.
    Zwar kam es zu kleineren Staus, aber insgesamt kam es, bis auf bei einer Dame, zu keinen größeren Zusammenstößen.
    Für die eine oder andere war es dennoch ziemlicher Stress. :)
    Dann stand Wahrnehmung auf dem Programm. Ungewohnt sich so lange in die Augen zu schauen.
    Aber die Hemmnisse fielen nun nach und nach ab.
    Bei einigen wäre sogar noch mehr abgefallen, wenn ihnen die Möglichkeit gegeben worden wäre ...
    Memo an mich: Wenn Jens mitkommt, weniger exzessive Übungen einplanen.
    Ein wichtiger Grundpfeiler des Impros ist ... die Nahkampfausbildung.
    Anita hier beim einem gezielten Hip-Hop-Kick. Lydia völlig beeindruckt.
    Claudius, als alter Jedimeister, zeigte Nicole die korrekte Handhabung des Lichtschwertes.
    Marius hingegen, sich seiner alten Zeit im Shaolinkloster erinnernd, beeindruckte Birgit mit akrobatischen Höchstleistungen. Am Abend konnte der Körperknoten gelöst werden ...
    So aufgeheizt, konnte eine Massenschlägerei nicht mehr verhindert werden.
    Jens gefiel dies so sehr, dass er seinen neuen Frauenwürger gleich an Lotte ausprobierte.
    Das konnte Daniel so nicht stehen lassen und griff sogleich ins Geschehen ein.
    Aber nicht immer kann das Gute gewinnen...
    Auch im unteren Stockwerk war Claudius schwer in Aktion. Steffi war bereit alles zu geben. Was Todesangst doch ausrichtet ...
    Die kleine Banane und der Bananenkönig.
    Nachdem Banoni Campbell den Bananenkönig mit dessen Bruder,
    Luigi Banani, betrogen hatte, musste die kleine Banane die Wut des
    Bananenkönigs ausbaden ... Sie wurde geschält. Welch grausames Schicksal!
    Nach dieser ganzen Szenenarbeit trat erstmal wieder Ruhe ein.
    Lydia, die schlafende Schönheit. Unbeeindruckt von der Gewalt um sie herum.
    Jutta und Birgit genossen sichtlich die Ruhepause.
    Auch Marius und Claudius tat die Pause gut.
    Nochmal herbstliche Sonnenstrahlen tanken.
    Das ist natürlich mit Musi immer besser.
    Da sich das Essen nicht von allein machte, werkelten viele fleissige Helfer in der Küche.
    Aber da soll noch mal einer sagen, Arbeit würde nicht auch Spaß machen!
    Oder Zeit für einen kleinen Tanz zwischendurch verbieten! :)
    Oder die zur Schaustellung eines durch und durch stählernen Körpers ...
    Und mit dem Gesicht von Robert Redford in seinen besten Jahren überzeugt Jens wohl jede Frau von seinen Qualitäten...
    Nicht nur tanzen ist Sue´s Gebiet, auch als DJ tat sie sich sehr hervor!
    Anita, die tanzende Kellnerin
    Ein Essen, das mit so viel Hingabe zubereit wird, kann nur gut werden!
    Und wieder chillen. Es sollte ja nicht in Stress ausarten, das Wochenende. :)

    Nach dem Essen sollst du ruhen oder ... ja, vergessen wir den Rest...
    Doch schon ging es dann mit kurz vorgeplanten Szenen weiter. Vorgabe: Glasauge, etc ... für jede Gruppe!
    Im unteren Stockwerk ging es auch recht munter zu.
    Die Wandlung der Sue Samsa zum allen Männern-den-Kopf-verdrehenden Vamp.
    Das anschliessende Märchen brachte Jens ins Gespräch mit Steffi, aber ...
    ... sie blieben nicht lange alleine. Die anderen drängten auch mit auf die Bühne und dann war klar ... wir müssen jetzt eine Show machen. Zeigen was in uns steckt!
    Unter den qualifizierten Augen der internationalen Jury: Herta Henkel (D), Jason Moron (USA), Cecil Moche (F) und Guido Fröhlich (D). Wir haben für diesen Abend keine Kosten und Mühen gescheut!
    Das Zeitreplay! In 2 min, 30 Sek, 15 Sek und 5 Sek die Wiederholung der Ausgangsszene.
    Aber bravourös gemeistert von Anita, Birgit, Jens und Claudius!
    Eine kurze Abstimmungsphase der Jury und weiter ging es mit dem nächsten Spiel. Schliesslich sollte der beste Spieler gewählt werden, der Improstar!
    Es gab zwar auch Annäherungen von der Jury an den Moderator, aber diese wurden später in der Kabine weiter ausgeführt.
    Die Schwere Aufgabe des Dia-Vortrags wurde von Lydia einfach sehr schön umgesetzt.
    Natürlich gaben ihre Teamkollegen alles, damit es zu einem Erfolg wurde.
    Keine Rolle wurde ausgelassen ...
    Die Begeisterung war offensichtlich!
    Im Endspurt ging dann leider nur die Vorgabe verloren ...
    Was von der Jury gnadenlos erfasst und bepunktet wurde.
    Aber das Publikum wurde förmlich von den Stühlen gerissen. Gebannt starrten alle auf das Geschehen.
    Eine ebenfalls echte körperliche Herausforderung, the Thing! Claudius in seiner Rolle als Parkbank, Tür, ...
    ... Glas, Türgriff ...
    Auch hier wieder der erbarmungslose Blick der Jury. Gerade die USA-Fraktion war die genaue und kritische Beobachtung anzusehen ...
    Nein, mit dieser Jury ist eben nicht zu spaßen ...
    Dann das Adjektive-Spiel, eine Herausforderung für den Rater, der aus den dargestellten Szenen das Adjektiv raten muß.
    Natürlich war auch hier wieder die Möglichkeit, dass Jens den Frauen sagen konnte, wo es lang ging. :)
    Aber immer wieder die prüfenden Blicke der Jury ...
    Sooooo spannend! Daniel kann sich vor Spannung fast nicht mehr halten!
    Steffi flüchtet in eine andere Identität, weil die psychische Belastung zu groß wird!
    ... und scheint sich darin sehr wohl zu fühlen!
    Dann war es klar! Nach der Halbzeit gehörte Julia zu den dreien, die in der Endausscheidung waren. Ihre selbstgewählte Herausforderung: das Party-Rate-Spiel!
    Jens, ganz in der Freude über sein erstes Brusthaar, betritt die Party.
    "Hey Baby, schau mal ..." Julia war sich wohl nicht so ganz sicher, ob er nicht doch noch mehr ... zeigen wollte ... Schade eigentlich, oder! ;)
    Dann war Birgit an der Reihe! Ihre Aufgabe: den Arm-Rate-Prof spielen.
    Ein Perücke, die auf Knopfdruck die Farbe und Frisur wechselt.
    Aber ganz klar, als späterer Improstar, begleitet von Daniel und Lotte, war das eine einfache Sache!
    Sue ganz in ihrem Element: Status 1 auf einer Pressekonferenz!
    Die Aufgabe war nicht leicht ... Aus diesem Grund sprang dann noch Daniel kurzfristig ein und ... rettete! Aber gereicht hatte es zum Schluß dann doch nicht. Das nächste Mal!
    Ja, liebe Jury, wer soll es nun sein!?!
    Ganz klar ... ALLE!!!! Es war eine super schöne Show! Danke allen Zuschauern, Teilnehmern und Jurymitgliedern! :)
    Einige konnten auch direkt danach noch nicht aufhören ...
    Aber klar, wer so cool ist ... Daniel, der alte Frauenaufreißer ...
    Dagegen hatte Marius mehr was vom ... ähm ... Individualisten ... :)
    Das anschließende Raclette wurden von allen äußerst begrüßt und es wurde kräftig zugelangt.
    Wer jetzt aber denkt, die Leute wären zu müde vom Tag gewesen, der irrt! Eine Karaokeanlage, Dank hier nochmal an Sue, ermöglichte es allen noch bis 2-3 Uhr bekannte und weniger bekannte Lieder zu schmettern.
    Natürlich musste erstmal das Material gesichtet werden.
    Nicht jeder war zuerst mit der Auswahl einverstanden ...
    ... aber wenn die Frauen in der Mehrheit sind, dann gibt es wenig zu sagen, so als Mann ...
    Ja, und dann hab ich mal mein Glück versucht ...
    Das Zitat von Daniel trifft es wohl am Besten: "Es spricht sehr für dein Selbstbewußtsein, mit so wenig Talent, so laut zu singen." NATÜRLICH! Meet the monster! HAH!
    Dem folgten dann alle ...
    Nicht jedem gefiel es, wie z.B. Jens hier rechts im Bild ...
    ... aber schließlich zählt ja der Spaß! :)
    Und Nicole und Steffi waren sogar ein recht passables Duett.
    Ein Sonnenkind ... hach und das um 2 Uhr morgens!
    Mittlerweile hatte auch Jens den Draht zum Singen gefunden!
    Marius wurde immer skeptischer, was den Gesang anging. Zeit ins Bett zu gehen.
    Es ist jedoch nicht so, dass Schlaf gleich Schlaf ist. Einige müssen anderen weichen. Wenn Holzfäller mit Normalbürgern in einem Raum schlafen, dann gibt der Klügere nach. ;)
    Ja, Nikki, so eine Nacht mit viel Gesinge und wenig Schlaf hinterlässt Spuren! ;)
    Steffi wartet seit dem Singen sogar im Schlaf auf Angebote aus aller Welt. Das Handy durfte dazu nicht aus der Hand gelegt werden. Komisch ... dabei hat sie doch schon einen Job ... Frauen ... ts, ts, ts ...
    Die letzte und erquickliche Frühstücksrunde. Wir hatten schon ein schönes Leben am Wochenende!
    Noch voll von Sonnenenergie überzeugt Lotte Anita zu körperlichen Höchstleistungen.
    Aber Impro zeigt uns ... man/frau muß auch in Würde scheitern können! :)
    Die letzte Einheit des "wie höre ich zu" ...
    ... wurde von einigen im Patrizierstil durchgeführt.
    Ja, das Wochenende hinterließ auf jeden Fall seine Spuren!
    Zu Guter Letzt hinterließen wir die Hütte jedoch genau wie sie war. So schön, dass eine Rückkehr lohnt!

    Es war ein wunderschönes Wochenende. Vielen Dank nochmal allen, die es ermöglicht haben. Der nächste Workshop ist bereits in Planung! Wir sehen uns wieder in 2007, ganz sicher!

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